Warum hat mein Hund erhöhte Leberwerte über 1000

Erhöhte Leberwerte beim Hund

Warum hat mein Hund erhöhte Leberwerte

Erhöhte Leberwerte beim Hund können bei einem Tierhalter schnell Besorgnis auslösen. Doch keine Panik – nicht immer bedeuten erhöhte Leberwerte gleich etwas Schlimmes! 

Zuerst einmal: Die Leber ist ein unglaublich wichtiges Organ. Sie übernimmt zahlreiche Aufgaben, wie den Abbau von Giftstoffen, die Speicherung von Vitaminen und die Produktion von Proteinen. Wenn dein Hund erhöhte Leberwerte hat, deutet das darauf hin, dass die Leber mehr arbeitet als sonst – warum, muss der Tierarzt herausfinden. Ursachen gibt es viele: Infektionen, Medikamente, falsche Ernährung oder gar genetische Veranlagungen können eine Rolle spielen.

Oft fällt ein Problem mit der Leber bei Routineuntersuchungen auf, bevor überhaupt Symptome auftreten. Wenn jedoch Symptome wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen oder Gelbfärbung der Haut hinzukommen, solltest du schnell handeln. Hier ist der Tierarzt dein bester Ansprechpartner.

Die Diagnose erfolgt meist durch Bluttests. Der Tierarzt schaut auf verschiedene Enzyme, wie ALT (Alanin-Aminotransferase) oder AP (Alkalische Phosphatase). Diese Werte helfen dabei, die Ursache der erhöhten Leberwerte zu bestimmen.

Erhöhte Leberwerte beim Hund sogar über 1000 können verschiedene Ursachen haben,

und es ist wichtig, diese genau zu verstehen, um die richtige Behandlung einzuleiten. Hier schauen wir uns genauer an, welche Ursachen zu erhöhten Leberwerten führen können, welche Symptome du bei deinem Hund erkennen solltest und wie die Behandlung aussehen kann.

Ursachen für erhöhte Leberwerte beim Hund

Die Leber ist eines der größten und wichtigsten Organe deines Hundes. Sie ist für den Stoffwechsel, die Entgiftung und die Speicherung von Nährstoffen verantwortlich. Wenn sie aus dem Gleichgewicht gerät, können die Leberwerte steigen. Hier sind einige häufige Ursachen:

  1. Erkrankungen: Verschiedene Krankheiten können die Leber direkt oder indirekt beeinträchtigen. Dazu gehören Infektionen (wie Hepatitis), Lebertumoren oder Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem des Hundes seine eigenen Leberzellen angreift.

  2. Vergiftungen: Hunde können durch den Verzehr von giftigen Substanzen (z.B. Schokolade, bestimmte Pflanzen oder Medikamente) Leberschäden erleiden. Auch schädliche Chemikalien aus der Umwelt, wie Düngemittel oder Pestizide, können die Leber schädigen.

  3. Medikamente: Bestimmte Medikamente, insbesondere Schmerzmittel oder entzündungshemmende Mittel, können die Leber belasten, wenn sie über einen längeren Zeitraum verabreicht werden.

  4. Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung, die zu viel Fett enthält oder mangelhaft in wichtigen Nährstoffen ist, kann ebenfalls zu Leberproblemen führen. Auch stark verarbeitete Nahrungsmittel können die Leberfunktion beeinträchtigen.

  5. Altersbedingte Veränderungen: Bei älteren Hunden kann die Leberfunktion nachlassen, was zu einem natürlichen Anstieg der Leberwerte führen kann.

Symptome von Leberproblemen beim Hund

Leberprobleme können anfangs schwer zu erkennen sein, da die Leber in der Lage ist, eine gewisse Zeit lang normal zu arbeiten, selbst wenn sie belastet ist. Es gibt jedoch einige Symptome, auf die du achten solltest:

  1. Appetitlosigkeit: Eines der ersten Anzeichen, dass etwas nicht stimmt, kann sein, dass dein Hund plötzlich nicht mehr fressen möchte.

  2. Erbrechen und Durchfall: Magen-Darm-Probleme sind oft ein frühes Symptom, wenn die Leber nicht richtig arbeitet und der Körper beginnt, Giftstoffe anzusammeln.

  3. Müdigkeit und Schwäche: Dein Hund wirkt schlapp und weniger aktiv als sonst? Dies kann ein Zeichen dafür sein, dass die Leber überlastet ist.

  4. Gelbsucht: Wenn die Leber stark beeinträchtigt ist, kann sich die Haut oder das Weiße in den Augen deines Hundes gelb verfärben. Dies ist ein Hinweis darauf, dass Bilirubin (ein Abbauprodukt der roten Blutkörperchen) nicht richtig abgebaut wird.

  5. Verhaltensänderungen: Dein Hund kann gereizt oder verwirrt wirken, wenn die Leber die Entgiftung des Körpers nicht mehr ausreichend bewältigen kann.

Diagnose und Behandlung

Wenn du bemerkst, dass dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, ist es wichtig, schnell einen Tierarzt aufzusuchen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch einen Bluttest, bei dem bestimmte Enzyme gemessen werden. Erhöhte Werte von Enzymen wie ALT (Alanin-Aminotransferase) oder AP (Alkalische Phosphatase) deuten auf eine Leberproblematik hin.

Je nach Ursache und Schwere der Erkrankung wird der Tierarzt einen Behandlungsplan vorschlagen. Hier einige mögliche Ansätze:

  1. Ernährungsumstellung: Eine leberschonende Diät ist oft einer der ersten Schritte. Diese Nahrung enthält weniger Fett und mehr leicht verdauliche Proteine, um die Leber nicht zusätzlich zu belasten.

  2. Medikamentöse Behandlung: Es gibt verschiedene Medikamente, die helfen können, die Leber zu unterstützen. Dazu gehören leberschützende Mittel (Hepatoprotektiva), die helfen, die Leberzellen zu regenerieren, sowie Medikamente, die die Giftstoffe im Körper reduzieren.

  3. Behandlung von Grunderkrankungen: Falls die Ursache eine Infektion oder eine andere Krankheit ist, muss diese behandelt werden. Antibiotika, antivirale oder antiparasitäre Mittel könnten zum Einsatz kommen.

  4. Flüssigkeitstherapie: Bei stark geschädigter Leber kann eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr notwendig sein, um den Körper zu entgiften und das Gleichgewicht der Elektrolyte zu stabilisieren.

  5. Operation: In seltenen Fällen, wie bei Tumoren, kann eine Operation nötig sein, um den erkrankten Teil der Leber zu entfernen.

Doch was kannst du für deinen Hund tun?

In vielen Fällen hilft eine Umstellung der Ernährung und eine Stärkung der Leberfunktion. Eine leberschonende Diät, mit weniger Fett und mehr hochwertigem Protein, kann Wunder wirken. Auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel wie unserer Leberkräuter SUNNY LIVI werden häufig gefüttert, um die Leber zu entlasten und zu regenerieren. Außerdem ist es wichtig, Stress für deinen Hund zu minimieren und darauf zu achten, dass er ausreichend trinkt.

Zusammengefasst: Erhöhte Leberwerte sind nicht unbedingt ein Grund zur Panik. Mit einer genauen Diagnose und der richtigen Behandlung kann dein Hund oft wieder vollständig genesen. Achte einfach gut auf ihn und halte Rücksprache mit deinem Tierarzt – so tust du alles, was in deiner Macht steht, um deinem Liebling zu helfen!

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Fragen & Antworten

Was hilft sofort gegen Blähungen

Bewegung: Gelegentlich kann eine sanfte Bewegung helfen, die Gasansammlungen im Magen-Darm-Trakt zu lösen. Ein ruhiger Spaziergang kann dabei helfen, die Blähungen zu lindern, indem es die Verdauung anregt.

Wärme anwenden: Ein warmes Handtuch oder eine Wärmflasche, die du vorsichtig auf den Bauch deines Hundes legst, kann helfen, die Gasansammlungen zu lösen. Achte darauf, dass es nicht zu heiß ist, um Verbrennungen zu vermeiden.

Kamillentee: Kamille hat entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften, die den Verdauungstrakt deines Hundes unterstützen können. Du kannst Kamillentee kochen (aber ohne Zucker oder künstliche Zusätze) und etwas davon in den Trinknapf des Hundes stellen, wenn er es akzeptiert.

Bauchmassage: Eine sanfte Massage des Bauches kann helfen, die Gasansammlungen zu lösen und die Verdauung zu fördern. Massiere in kleinen, kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn.

Antigas-Mittel: Es gibt einige tiermedizinische Produkte, die speziell gegen Blähungen und Gase entwickelt wurden. Einige Tabletten oder Pasten, die in Zoohandlungen oder beim Tierarzt erhältlich sind, können helfen, die Gase zu reduzieren und den Hund zu beruhigen.

Futterkontrolle: Wenn du sicher bist, dass die Blähungen durch etwas aus dem Futter verursacht wurden (z.B. schnelle Futteraufnahme oder bestimmte Zutaten), versuche, kleinere Portionen zu füttern oder den Hund langsamer fressen zu lassen (z.B. mit einem speziellen Futterbehälter, der das Schlingen verhindert).

Welches Essen verursacht am häufigsten Blähungen & Durchfall

  1. Fettreiche oder schwer verdauliche Lebensmittel: Hunde, die fettreiche Mahlzeiten oder solche mit schwer verdaulichen Fetten (z.B. fettes Fleisch oder schwer verdauliche Öle) bekommen, neigen eher zu Blähungen.
  2. Kohlenhydrate: Lebensmittel mit hohem Kohlenhydratgehalt, insbesondere Mais, Weizen und Soja, können bei einigen Hunden Blähungen verursachen. Einige Hunde haben Schwierigkeiten, diese Kohlenhydrate zu verdauen, was zu einer Gasbildung im Magen-Darm-Trakt führen kann.
  3. Milchprodukte: Viele Hunde sind laktoseintolerant, was bedeutet, dass sie Milchprodukte nicht gut verdauen können. Dies kann zu Blähungen, Durchfall und anderen Verdauungsproblemen führen.
  4. Kreuzblütler: Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl und Rosenkohl enthalten Verbindungen, die bei Hunden Blähungen verursachen können. Diese Gemüsesorten können den Magen-Darm-Trakt belasten und Gasbildung fördern.
  5. Rohes oder schlecht verdauliches Fleisch: Manche Hunde haben Schwierigkeiten, rohes Fleisch oder Fleisch von Tieren mit hohem Fettanteil zu verdauen, was zu Blähungen führen kann.
  6. Plötzliches Futterwechsel: Ein plötzlicher Wechsel der Nahrung kann den Verdauungstrakt eines Hundes belasten und Blähungen verursachen. Es ist immer ratsam, Futter langsam umzupolen, um den Magen-Darm-Trakt des Hundes nicht zu überlasten.

Welche Ernährung für Hunde

Eine ausgewogene Ernährung für deinen Hund sollte folgende Elemente beinhalten:

  1. Hochwertiges Protein: Fleisch (Huhn, Rind, Lamm) als Hauptbestandteil.
  2. Gesunde Fette: Aus Fischöl oder pflanzlichen Ölen für die Haut- und Fellgesundheit.
  3. Kohlenhydrate: Reis, Süßkartoffeln oder Hafer für Energie.
  4. Ballaststoffe: Aus Gemüse wie Karotten oder Kürbis für die Verdauung.
  5. Vitamine & Mineralstoffe: Durch ausgewogenes, hochwertiges Hundefutter oder Ergänzungen.

Was soll dein Hund auf keinen Fall essen

Hunde sollten auf keinen Fall diese Lebensmittel essen:

  1. Schokolade (besonders dunkle Schokolade)
  2. Zwiebeln und Knoblauch
  3. Trauben und Rosinen
  4. Alkohol
  5. Koffein
  6. Avocado
  7. Xylit (Zuckerersatz)
  8. Rohe Knochen (besonders Hühnchenknochen)

Kann ich Kräuter und die Medikamente von Tierarzt geben

Ja! Unsere Kräuter Produkte kannst du bedenkenlos mit gängigen Medikamenten geben, sprich aber vorher mit deinem Tierarzt!

Kräuter mit Vorsicht: Einige Kräuter wie Kamille, Petersilie oder Ingwer können sicher sein, während andere wie Johanniskraut die Wirkung von Medikamenten verändern können.

Wie oft kann ich meinem Hund Kräuter füttern?

Kräuter sollten als Kur verabreicht werden. Eine regelmäßige Gabe kann sinnvoll sein, wenn dein Hund häufig unter dauerhaften oder chronischen Beschwerden leidet wie z.B. Arthrose oder Morbus Crohn, achte hierzu auf die Dosierungsanleitung.

Wie füttere ich meinem Hund die Kräuter

Einfach unter das Futter mischen: Du kannst die Kräuter einfach unter das Futter oder Wurst mischen.

Dosierung: Achte darauf, die Kräuter in moderaten Mengen zu füttern. Eine zu hohe Dosis kann Nebenwirkungen haben. Beginne mit kleinen Mengen und steigere sie langsam. Die genaue Dosierung steht auf der Verpackung!

Beobachte deinen Hund: Führe neue Kräuter langsam ein und beobachte, wie dein Hund darauf reagiert. Bei Anzeichen von Unwohlsein oder Verdauungsproblemen solltest du die Kräuter sofort absetzen. Im allgemeinen sind unsere Kräuter Produkte sehr gut verträglich.

Eine genauer Anleitung liegt deiner Bestellung bei.

Was du tun kannst wenn dein Hund Durchfall hat

Wenn dein Hund Durchfall hat, kannst du einige Maßnahmen ergreifen, um ihm zu helfen:

  1. Futterpause: Gib deinem Hund 12 bis 24 Stunden keine feste Nahrung, um den Magen-Darm-Trakt zu entlasten. Frisches Wasser sollte aber immer verfügbar sein, um Dehydrierung zu vermeiden.
  2. Gekochte Möhren: Helfen immer, koche gewaschene und geschälte Möhren ganz weich, zerdrücke sie und füttere sie deinem Hund alleine und anschließend mit der Schonkost.
  3. Sanfte Kost: Nach der Futterpause kannst du leicht verdauliche Nahrungsmittel anbieten, wie gekochtes Hühnchen (ohne Haut), gekochten Reis und gekochte Möhren. Füttere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt.
  4. Probiotika: Unsere Magen Darm Kräuter LOCO COLO mit natürlichen Probiotika helfen, das Gleichgewicht der Darmflora zu stabilisieren.
  5. Flüssigkeitszufuhr: Achte darauf, dass dein Hund ausreichend trinkt. Bei längerem Durchfall kann es zu Dehydrierung kommen, daher kannst du auch eine Elektrolytlösung speziell für Hunde in Betracht ziehen.
  6. Medikamente: Vermeide es, ohne Rücksprache mit dem Tierarzt Medikamente gegen Durchfall zu geben, da sie manchmal mehr schaden als nützen.