Welches Futter für Hunde

Welches Futter für Hunde

Welches Futter für Hunde: Eine kleine Orientierung für Hundebesitzer

Wenn du hier bist, hast du dir wahrscheinlich schon die Frage gestellt: „Was füttere ich meinem Hund am besten?“ Das ist eine großartige Frage, und es gibt viele Antworten darauf! Lass uns gemeinsam die verschiedenen Futteroptionen durchgehen und herausfinden, was für deinen vierbeinigen Freund das Beste ist.

Wichtige Nährstoffe für Hunde

Hunde benötigen eine ausgewogene Ernährung, die folgende Nährstoffe umfasst:

  1. Proteine: Essenziell für das Wachstum, die Reparatur von Gewebe und die Bildung von Enzymen und Hormonen. Fleisch, Fisch, Eier und bestimmte pflanzliche Quellen sind gute Proteinlieferanten.

  2. Fette: Liefert Energie und unterstützt die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind besonders wichtig für die Haut- und Fellgesundheit.

  3. Kohlenhydrate: Obwohl Hunde Fleischfresser sind, können sie auch Kohlenhydrate aus Gemüse und Getreide gut verwerten. Sie liefern Energie und Ballaststoffe.

  4. Vitamine: Vitamine wie A, D, E, K und die B-Vitamine sind wichtig für viele Körperfunktionen, einschließlich Immunfunktion und Stoffwechsel.

  5. Mineralstoffe: Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Kalium sind entscheidend für starke Knochen, Zähne und die allgemeine Gesundheit.

  6. Wasser: Unterschätze nie die Bedeutung von frischem Wasser! Es ist lebenswichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes.

Trockenfutter (oder „Kibble“)

Trockenfutter ist wahrscheinlich die gängigste Futterform. Es ist praktisch, einfach zu lagern und hat eine lange Haltbarkeit. Viele Hunde lieben den crunchy Biss! Trockenfutter gibt es in verschiedenen Qualitäten. Achte darauf, ein Produkt mit hochwertigen Zutaten und ohne künstliche Zusatzstoffe und Aromen zu wählen. Viele Marken haben spezielle Formeln für unterschiedliche Altersgruppen, Größen und Bedürfnisse (z.B. für Welpen, Senioren oder übergewichtige Hunde).
Verzichte auf Futter mit Mais, Gerste und Innereien. Mais und Gerste sind oft Allergie Auslöser und Innereien sind purer Abfall die deinem Hund Schaden und ohne Nährwert.

Vorteile von Trockenfutter

  1. Praktisch und einfach zu lagern: Trockenfutter hat eine lange Haltbarkeit und benötigt keine spezielle Lagerung. Du kannst es einfach in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

  2. Einfach zu dosieren: Die Portionierung ist unkompliziert. Du kannst leicht abmessen, wie viel dein Hund pro Mahlzeit bekommt.

  3. Zahngesundheit: Der crunchy Biss kann helfen, Plaque und Zahnstein zu reduzieren, was die Zahngesundheit deines Hundes fördern kann.

  4. Vielseitigkeit: Trockenfutter gibt es in vielen Geschmacksrichtungen und Formulierungen, die auf verschiedene Rassen, Größen und Lebensphasen abgestimmt sind.

  5. Preis-Leistungs-Verhältnis: Im Allgemeinen ist Trockenfutter kostengünstiger als Nassfutter und bietet eine gute Nährstoffdichte.

  6. Keine Notwendigkeit zur Kühlung: Du musst dir keine Sorgen über Verderb oder Lagerung machen, wie es bei Nassfutter der Fall ist.

Nassfutter

Nassfutter ist eine leckere Option für viele Hunde. Es hat einen höheren Feuchtigkeitsgehalt und viele Hunde finden es schmackhafter als Trockenfutter. Es gibt viele verschiedene Geschmacksrichtungen, die es dir ermöglichen, die Vorlieben deines Hundes zu berücksichtigen.

Achtung Nassfutter enthält wenig Nährstoffe da es aus mindestens 70% Feuchte besteht, also nur 30% Nährstoffe 

Vorteile:

  • Hoher Feuchtigkeitsgehalt, gut für die Hydration.
  • Oft attraktiver für wählerische Esser.
  • Viele Sorten und Geschmäcker verfügbar.

Nachteile:

  • Kann teurer sein als Trockenfutter.
  • Kürzere Haltbarkeit nach dem Öffnen.
  • Enthält viele Abfallprodukte

Barf (Biologisch artgerechte Rohfütterung)

Barfen liegt voll im Trend und viele Hundebesitzer schwören darauf. Bei dieser Fütterungsmethode gibst du deinem Hund rohes Fleisch, Innereien, Knochen, Gemüse und Obst. Es wird angenommen, dass diese natürliche Ernährungsweise gut für die Gesundheit deines Hundes ist, da sie näher an der ursprünglichen Ernährung von Wölfen ist.

Vorteile:

  • Natürliche Zutaten, oft ohne künstliche Zusatzstoffe.
  • Anpassbar an die speziellen Bedürfnisse deines Hundes.

Nachteile:

  • Aufwändig in der Zubereitung und Planung.
  • Risiko von Keimen, wenn nicht hygienisch gearbeitet wird.

Selbstgekochtes Futter

Das Kochen für deinen Hund kann eine großartige Möglichkeit sein, die Kontrolle über die Zutaten zu haben. Du kannst frische, gesunde Lebensmittel verwenden und die Mahlzeiten an die Vorlieben deines Hundes anpassen. Achte darauf, eine ausgewogene Mischung aus Protein, Kohlenhydraten und Gemüse zu bieten.

Vorteile:

  • Du weißt genau, was drin ist.
  • Du kannst auf Allergien oder Unverträglichkeiten eingehen.

Nachteile:

  • Zeitintensiv und erfordert Wissen über die richtige Nährstoffzusammensetzung.
  • Möglicherweise teurer als industriell hergestelltes Futter.

Spezielles Futter

Es gibt viele spezielle Futtersorten, die auf bestimmte Gesundheitsprobleme oder Lebensphasen ausgerichtet sind. Zum Beispiel gibt es Futter für übergewichtige Hunde, Hunde mit empfindlichem Magen oder sogar für bestimmte Rassen. Es ist ratsam, sich bei gesundheitlichen Bedenken immer mit einem Tierarzt zu beraten.

Fazit

Die Wahl des richtigen Futters für deinen Hund hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich Alter, Größe, Gesundheitszustand und Vorlieben. Es ist wichtig, auf die Zutatenliste zu achten und sicherzustellen, dass dein Hund alle nötigen Nährstoffe bekommt. Wenn du unsicher bist, scheue dich nicht, mit einem Tierarzt zu sprechen. Letztendlich ist das Wichtigste, dass dein Hund glücklich und gesund ist – und das geht am besten mit dem richtigen Futter!

Viel Spaß beim Füttern und beim Kuscheln mit deinem pelzigen Freund! 🐾

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Fragen & Antworten

Was hilft sofort gegen Blähungen

Bewegung: Gelegentlich kann eine sanfte Bewegung helfen, die Gasansammlungen im Magen-Darm-Trakt zu lösen. Ein ruhiger Spaziergang kann dabei helfen, die Blähungen zu lindern, indem es die Verdauung anregt.

Wärme anwenden: Ein warmes Handtuch oder eine Wärmflasche, die du vorsichtig auf den Bauch deines Hundes legst, kann helfen, die Gasansammlungen zu lösen. Achte darauf, dass es nicht zu heiß ist, um Verbrennungen zu vermeiden.

Kamillentee: Kamille hat entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften, die den Verdauungstrakt deines Hundes unterstützen können. Du kannst Kamillentee kochen (aber ohne Zucker oder künstliche Zusätze) und etwas davon in den Trinknapf des Hundes stellen, wenn er es akzeptiert.

Bauchmassage: Eine sanfte Massage des Bauches kann helfen, die Gasansammlungen zu lösen und die Verdauung zu fördern. Massiere in kleinen, kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn.

Antigas-Mittel: Es gibt einige tiermedizinische Produkte, die speziell gegen Blähungen und Gase entwickelt wurden. Einige Tabletten oder Pasten, die in Zoohandlungen oder beim Tierarzt erhältlich sind, können helfen, die Gase zu reduzieren und den Hund zu beruhigen.

Futterkontrolle: Wenn du sicher bist, dass die Blähungen durch etwas aus dem Futter verursacht wurden (z.B. schnelle Futteraufnahme oder bestimmte Zutaten), versuche, kleinere Portionen zu füttern oder den Hund langsamer fressen zu lassen (z.B. mit einem speziellen Futterbehälter, der das Schlingen verhindert).

Welches Essen verursacht am häufigsten Blähungen & Durchfall

  1. Fettreiche oder schwer verdauliche Lebensmittel: Hunde, die fettreiche Mahlzeiten oder solche mit schwer verdaulichen Fetten (z.B. fettes Fleisch oder schwer verdauliche Öle) bekommen, neigen eher zu Blähungen.
  2. Kohlenhydrate: Lebensmittel mit hohem Kohlenhydratgehalt, insbesondere Mais, Weizen und Soja, können bei einigen Hunden Blähungen verursachen. Einige Hunde haben Schwierigkeiten, diese Kohlenhydrate zu verdauen, was zu einer Gasbildung im Magen-Darm-Trakt führen kann.
  3. Milchprodukte: Viele Hunde sind laktoseintolerant, was bedeutet, dass sie Milchprodukte nicht gut verdauen können. Dies kann zu Blähungen, Durchfall und anderen Verdauungsproblemen führen.
  4. Kreuzblütler: Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl und Rosenkohl enthalten Verbindungen, die bei Hunden Blähungen verursachen können. Diese Gemüsesorten können den Magen-Darm-Trakt belasten und Gasbildung fördern.
  5. Rohes oder schlecht verdauliches Fleisch: Manche Hunde haben Schwierigkeiten, rohes Fleisch oder Fleisch von Tieren mit hohem Fettanteil zu verdauen, was zu Blähungen führen kann.
  6. Plötzliches Futterwechsel: Ein plötzlicher Wechsel der Nahrung kann den Verdauungstrakt eines Hundes belasten und Blähungen verursachen. Es ist immer ratsam, Futter langsam umzupolen, um den Magen-Darm-Trakt des Hundes nicht zu überlasten.

Welche Ernährung für Hunde

Eine ausgewogene Ernährung für deinen Hund sollte folgende Elemente beinhalten:

  1. Hochwertiges Protein: Fleisch (Huhn, Rind, Lamm) als Hauptbestandteil.
  2. Gesunde Fette: Aus Fischöl oder pflanzlichen Ölen für die Haut- und Fellgesundheit.
  3. Kohlenhydrate: Reis, Süßkartoffeln oder Hafer für Energie.
  4. Ballaststoffe: Aus Gemüse wie Karotten oder Kürbis für die Verdauung.
  5. Vitamine & Mineralstoffe: Durch ausgewogenes, hochwertiges Hundefutter oder Ergänzungen.

Was soll dein Hund auf keinen Fall essen

Hunde sollten auf keinen Fall diese Lebensmittel essen:

  1. Schokolade (besonders dunkle Schokolade)
  2. Zwiebeln und Knoblauch
  3. Trauben und Rosinen
  4. Alkohol
  5. Koffein
  6. Avocado
  7. Xylit (Zuckerersatz)
  8. Rohe Knochen (besonders Hühnchenknochen)

Kann ich Kräuter und die Medikamente von Tierarzt geben

Ja! Unsere Kräuter Produkte kannst du bedenkenlos mit gängigen Medikamenten geben, sprich aber vorher mit deinem Tierarzt!

Kräuter mit Vorsicht: Einige Kräuter wie Kamille, Petersilie oder Ingwer können sicher sein, während andere wie Johanniskraut die Wirkung von Medikamenten verändern können.

Wie oft kann ich meinem Hund Kräuter füttern?

Kräuter sollten als Kur verabreicht werden. Eine regelmäßige Gabe kann sinnvoll sein, wenn dein Hund häufig unter dauerhaften oder chronischen Beschwerden leidet wie z.B. Arthrose oder Morbus Crohn, achte hierzu auf die Dosierungsanleitung.

Wie füttere ich meinem Hund die Kräuter

Einfach unter das Futter mischen: Du kannst die Kräuter einfach unter das Futter oder Wurst mischen.

Dosierung: Achte darauf, die Kräuter in moderaten Mengen zu füttern. Eine zu hohe Dosis kann Nebenwirkungen haben. Beginne mit kleinen Mengen und steigere sie langsam. Die genaue Dosierung steht auf der Verpackung!

Beobachte deinen Hund: Führe neue Kräuter langsam ein und beobachte, wie dein Hund darauf reagiert. Bei Anzeichen von Unwohlsein oder Verdauungsproblemen solltest du die Kräuter sofort absetzen. Im allgemeinen sind unsere Kräuter Produkte sehr gut verträglich.

Eine genauer Anleitung liegt deiner Bestellung bei.

Was du tun kannst wenn dein Hund Durchfall hat

Wenn dein Hund Durchfall hat, kannst du einige Maßnahmen ergreifen, um ihm zu helfen:

  1. Futterpause: Gib deinem Hund 12 bis 24 Stunden keine feste Nahrung, um den Magen-Darm-Trakt zu entlasten. Frisches Wasser sollte aber immer verfügbar sein, um Dehydrierung zu vermeiden.
  2. Gekochte Möhren: Helfen immer, koche gewaschene und geschälte Möhren ganz weich, zerdrücke sie und füttere sie deinem Hund alleine und anschließend mit der Schonkost.
  3. Sanfte Kost: Nach der Futterpause kannst du leicht verdauliche Nahrungsmittel anbieten, wie gekochtes Hühnchen (ohne Haut), gekochten Reis und gekochte Möhren. Füttere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt.
  4. Probiotika: Unsere Magen Darm Kräuter LOCO COLO mit natürlichen Probiotika helfen, das Gleichgewicht der Darmflora zu stabilisieren.
  5. Flüssigkeitszufuhr: Achte darauf, dass dein Hund ausreichend trinkt. Bei längerem Durchfall kann es zu Dehydrierung kommen, daher kannst du auch eine Elektrolytlösung speziell für Hunde in Betracht ziehen.
  6. Medikamente: Vermeide es, ohne Rücksprache mit dem Tierarzt Medikamente gegen Durchfall zu geben, da sie manchmal mehr schaden als nützen.